Die Niederlage in Hohenstein

war schnell abgehackt, so dass schon auf der Heimfahrt die Partie gegen den SB DJK Rosenheim das Thema war. Es war, um noch ein Mal einen Blick auf die Vorrundenpartie zu werfen, das letzte Spielwochenende von 2017 wo die „Raccoon Rackets“ zu einem für die Sensation in der Regionalliga sorgten, 8:8 in Regenstauf, aber am nächsten Tag postwendend, in Form einer 6:9 Niederlage in Rosenheim, vom euphorischen Sockel  gestoßen wurden. Eben diese Niederlage nagte am Selbstverständnis des SpVgg Teams.

Als Gespann nur schwer zu bezwingen, M.Dudek/Weber

Entsprechend fokussiert ging die SpVgg nun in die Heimpartie gegen die Rosenheimer. Der Ausgang im Eröffnungsteil zeigte bereits, dass das Unterfangen -Erfolgreiche Revanche-  zu einer zähen Angelegenheit werden würde. War in der Vorrunde eines der Markenzeichen, überwiegend mit einer Führung aus der Matcheröffnung in die Einzeldurchgänge zu gehen, scheint dieses Markenzeichen etwas in den Hintergrund gerückt zu sein. Zum dritten Mal in Folge war hier die Ausbeute nur ein Spielgewinn. Verlass war einmal mehr auf M. Dudek/Weber, die sich in souveräner Manier (3:0) durchsetzten.

Es zeigte sich aber einmal mehr, dass das Team solche „Rückschläge“ zu verkraften weiß. Die ersten vier Einzel des Überkreuzdurchgangs wurden zur Beute der SpVgg. Lediglich das Einzel Nr. 5 sah die Gäste als Gewinner im Entscheidungssatz aus der Box gehen, wobei im Satz Nummer Vier nicht genutzte Matchbälle einen SpVgg Erfolg verhinderten

„Hätte, hätte, Fahrradkette!“ So kann man die Situation beschreiben, die sich nach den ersten beiden Spielen zum Einstieg in die Phase der direkten Vergleiche ergab. Kann im Aufeinandertreffen der „Einser“ beider Teams auf SpVgg Seite einer der Matchbälle im Entscheidungssatz genutzt werden, hätte dies zu einem Ergebnis führen können, wo die SpVgg als deutlicher Sieger hervorgegangen wäre, aber dem Spielverlauf nicht ganz entsprochen hätte. Dem unentschiedenen Ausgang des Spitzenpaarkreuzes, dass Duell 2 vs. 2, endete 3:0 aus SpVgg Sicht, folgte ein ebenso unentschiedener Ausgang in direkten Duellen der „Dreier“ und „Vierer“. Die 4 vs. 4 Partie bestätigte eine „Schwäche“ an diesem Tag, inklusive mit dem vorletzten Einzel verbuchte die SpVgg eine 1:4 Bilanz in den Fünfsatzspielen.

Mit zwei Einzelsiegen ließ Nick Deng sein Potential aufblitzen.

Dass diese Bilanz sich im Gesamtergebnis nicht sichtbar zeigte, dafür sorgte Youngster „Baby Raccoon“ Nick Deng, der mit seinem zweiten Tageserfolg für den 9:6 Endstand verantwortlich war. Revanche geglückt.

Fazit: Die Basis war, vor gut 70 Zuschauer, das erste (M.Dudek  1x, Daniel Weber 2x), sowie das zweite Paarkreuz (Patrick Dudek 2x, Christian Cavatoni 1x). Ergänzt wurde das Ergebnis durch das dritte Paarkreuz (2x), sowie einem Eingangsdoppel. Dass nun die SpVgg in der Regionalliga ein 17:11 Punktekonto vorweist, ist zu einem ein Beleg des Teamspirits, zum anderen auch das gute Angebot an „Ergänzungsspielern“. Fehlen von Stammkräften kann in der Regel gut kompensiert werden.

Maßgeblich am Heimerfolg beteiligt, Daniel Weber und

Patrick Dudek, mit jeweils einer 2:0 Einzelbilanz. (Fotos SpVgg Archiv)

Nach fünf Spielen in Folge an den vorangegangen vier Wochenenden können die „Raccoon Rackets“ eine Verschnaufpause einlegen. Das nächste Spiel steht für Samstag, 10.03.18 17 Uhr an. Als Gast kommt die internationale Startruppe der TB Regenstauf.