Abschneiden der Erwachsenenteams

Zu Beginn der Saison 2025/26 wurde eine neue Geschlechterbezeichnung eingeführt: Die bisherigen Herrenligen heißen nun Erwachsenenligen. In diesen Spielklassen ist ein gemischter Spielbetrieb mit Damen und Herren möglich. Daneben gibt es weiterhin den Damenspielbetrieb, an dem ausschließlich Damen teilnehmen dürfen.

Mit insgesamt zwölf Erwachsenenteams startete die Abteilung in die Saison auf verschiedenen Wettbewerbsebenen. Zu den Bundesspielklassen unter dem Dach des DTTB zählen die 2. und 3. Bundesliga sowie die Regional- und Oberliga.

Darunter folgen die Verbandsspielklassen, deren Spielbetrieb von den jeweiligen Landesverbänden organisiert wird. Innerhalb der Landesverbände gibt es zudem die Bezirksebene. Im BTTV wird dieser Spielbetrieb in insgesamt 16 Bezirken verantwortet.

Die SpVgg Thalkirchen war mit ihrer ersten Mannschaft in der Regionalliga Süd vertreten. Das Team, in der Szene auch als „Raccoon Rackets“ bekannt, zeigte im Verlauf der Saison zwei sehr unterschiedliche Gesichter.

Vorrunde

9 SpVgg Thalkirchen 9 1 2 6 32:58 -26 4:14

In der Rückrunde steigerte sich das Team deutlich. Vor allem in den Heimspielen gelangen mehrere überraschende Ergebnisse, und die „Raccoon Rackets“ rückten zeitweise in die Nähe der Plätze, die den direkten Klassenerhalt oder zumindest die Teilnahme an der Relegation ermöglicht hätten. Am Ende konnte der Abstieg jedoch nicht mehr verhindert werden, vor allem wegen der schwächeren Auswärtsbilanz. In der Saison 2026/27 wird die Mannschaft daher in der Oberliga antreten – mit dem klaren Ziel des Wiederaufstiegs.

Rückrunde und Endstand

9 SpVgg Thalkirchen 18 5 2 11 84:96 -12 12:24

Nun bleibt abzuwarten, wie die Relegationsspiele verlaufen und wie das gesamte Meldeverfahren ausgeht. Möglicherweise ergibt sich auf diesem Weg doch noch eine Chance auf einen Startplatz in der neuen Saison.

Fortsetzung folgt: Im nächsten Teil geht es um die Teams auf Verbands- und Bezirksebene.

Pressemiteilung der Vereinsfürung und Fußball Abteilungsleitung:

Wir, die SpVgg Thalkirchen, nehmen die Entscheidung des Verbandssportgerichts zur Spielwertung der Partie gegen den FC Hertha zur Kenntnis. Das Spiel wurde nachträglich mit 2:0 gegen uns gewertet. Hintergrund ist der Einsatz eines Spielers, der aus Sicht des Gerichts nicht spielberechtigt war.

Wir möchten in diesem Zusammenhang klarstellen, dass es sich aus unserer Sicht um ein bedauerliches Missverständnis in der Kommunikation und der damit verbundenen Konsequenz einer Spielsperre handelt. Der betreffende Spieler hatte nach dem Abpfiff eines Ligaspiels im Rahmen einer Rudelbildung einen Platzverweis erhalten. Diese Rote Karte wurde seitens des Schiedsrichters jedoch nicht im elektronischen Spielbericht (ESB) erfasst, sondern mittels eines Sonderberichts dokumentiert.

Vor dem Einsatz des Spielers hat die SpVgg Thalkirchen aufgrund der unklaren Situation aktiv einem offiziellen Organ des Bayerischen Fußball-Verbands (BFV) nachgefragt und von dort die für uns eindeutige Auskunft erhalten, dass der Spieler spielberechtigt ist. Auf Basis dieser uns schriftlich vorliegenden Auskunft wurde der Spieler in gutem Glauben eingesetzt.

Das Verbandssportgericht ist nun zu einer abweichenden, rechtlichen Bewertung gekommen und hat den Einsatz des Spielers als unzulässig eingestuft. Diese Entscheidung nehmen wir hin,
müssen aber den zugrunde liegenden Sachverhalt und die daraus für uns entstehenden, sportlichen Konsequenzen als nicht nur unsere, sondern als eine Niederlage aller Beteiligter bezeichnen.

Für unseren Verein steht fest:

  • Zu keinem Zeitpunkt bestand die Absicht, gegen Regularien zu verstoßen.
  • Die getroffene Entscheidung, den (vermeintlich gesperrten) Spieler einzusetzen, basierte auf einer vorherigen, schriftlichen Rücksprache mit einem Verbandsvertreter.
  • Die aktuelle Situation sollte den Verbänden die Augen öffnen und als Präzedenzfall dafür dienen, dass Verbesserungen in der Nachvollziehbarkeit und Transparenz von Sperren und deren Kommunikation geschaffen werden müssen.

Wir werden den Fall intern sorgfältig aufarbeiten und unsere Prozesse weiter schärfen, um vergleichbare Situationen künftig auszuschließen. Gleichzeitig hoffen wir, dass auch seitens der Verbände die Abläufe – insbesondere bei Sonderberichten und deren Verknüpfung mit den offiziellen Spielsystemen – überprüft und weiterentwickelt werden.

Unser Fokus richtet sich nun wieder auf das sportliche Geschehen und die kommenden Aufgaben und die neue Saison.