„Auer Spezial“ #2: Talent auch für andere Sportarten

Wie bereits mehrfach berichtet, hat ein Termin seinen festen Platz im Kalender der TT-Abteilung: An Pfingsten zieht es die Tischtennisspieler der SpVgg Thalkirchen traditionell nach Auer – italienisch Ora – in der Provinz Bozen. Ziel ist der Schwarzenbach-Cup, der für viele längst mehr ist als nur ein Turnier. Die Anreise erfolgte dabei auf ganz unterschiedliche Weise.

So viele wie noch nie!

Insgesamt waren 19 TT-Spieler der SpVgg am Start, verteilt auf fünf Teams. Der Schwarzenbach-Cup wird als Mannschaftsturnier ausgetragen und war auch dieses Mal international ausgeschrieben. Sportliche Höhepunkte waren die Plätze 2 und 3 in der höchsten Leistungsklasse.

Doch Tischtennis war nicht die einzige Sportart, über die es etwas zu berichten gab.

Wenn Tischtennis auf Radsport trifft

Auch der Radsport spielt in Auer eine besondere Rolle. Mehrfach konnte man dort bereits Radsportasse von Weltruf bestaunen, etwa wenn Bergetappen des Giro d’Italia durch Auer führten.

Das nahm ein Teil der SpVgg-Delegation zum Anlass, die eigene Leidenschaft für den Radsport auf die Straße zu bringen. Josef Stauber, Max Ahlbracht, Jan Teltschick und Florian Beez bildeten einen kleinen „Rennstall“ und machten sich in mehreren Etappen – darunter auch Teilstrecken, wo Berge zu überwinden waren – auf den Weg -nach Auer.

Etappe 1: Von Mittenwald nach Pfunds

Dem Wetter getrotzt!

Am Mittwoch ging es zunächst mit der Regionalbahn von München nach Mittenwald. Von dort führte die Strecke mit dem Rad über die verregnete Buchener Höhe ins Inntal und weiter durch das sonnige Oberinntal bis nach Pfunds. Nach 108 km warteten dort Chips und Pasta als Stärkung für den zweiten Tag.

Etappe 2: Über den Reschenpass und „on the Etsch“ nach Auer

Von Pfunds aus führte ein kurzer, aber wunderschöner Abstecher entlang des Inns zunächst in die Schweiz. Anschließend ging es über die Norbertshöhe und den Reschenpass hinunter ins sonnige Etschtal. Der flache Teil der Etappe verlief dann nur noch „on the Etsch“ durch das malerische Etschtal über Meran und Bozen bis zum Ziel der „Tour d’Adige“: Auer/Ora. Interne Sprintwertungen sorgten unterwegs für zusätzliche Motivation. Bei Temperaturen um die 30 °C freute sich das Quartett nach 156 km auf das verdiente Abschlussdinner und die dazugehörenden  Erfrischungsgetränke. Die bereits in Auer angekommene SpVgg-Delegation ließ es sich nicht nehmen, die Ankunft der Vier lautstark zu feiern.

Neuer Rennstall in der Radsportszene?

Trotz deutlicher Erschöpfung wurden nach einer kurzen Ruhephase bereits Pläne für die Tour im nächsten Jahr geschmiedet.

Ziel erreicht. Man beachte die Muskulatur

„Auer Spezial“ #1: Pfingsttradition in Südtirol

Wie schon häufiger erwähnt, hat eine Veranstaltung ihren festen Platz im Kalender der TT-Abteilung: An Pfingsten zieht es die TT-Spieler, heuer insgesamt 19 Spieler, der SpVgg Thalkirchen traditionell nach Auer – italienisch Ora – in der Provinz Bozen. Ziel ist der „Schwarzenbach-Cup“, der für viele längst mehr ist als nur ein Turnier. Die Anreise erfolgte dabei auf ganz unterschiedliche Weise.

Ein Pflichttermin für Vereinsneulinge

Speedy Raccoon Th. Menzel

 

Flash Raccoon E. Stoppenbrink

„Einmal im TT-Leben muss man in Auer gewesen sein!“ Nach diesem Motto werden Vereinsneulinge ermuntert, sich der SpVgg-Delegation anzuschließen. In diesem Jahr erlebten Abwehrass „Speedy Raccoon“ Thomas Menzel und „Flash Raccoon“ Erik Stoppenbrink erstmals den besonderen Zauber des „Schwarzenbach-Cups“. Auch wenn sich ihr Aufnahmeritual länger hinzog als erwartet: Nun ist es endgültig abgeschlossen.

Wenn Tischtennis auf Radsport trifft

Auer/Ora ist nicht nur Austragungsort des „Schwarzenbach-Cups“. In manchen Jahren war der Ort auch Teil einer der größten Sportveranstaltungen der Welt: des Giro d’Italia. Wenn das Fahrerfeld im Rahmen einer Bergetappe durch Auer zog – teils sogar vorbei an der Schwarzenbach-Halle –, konnten dort die Weltklasse-Asse des Radsports bestaunt werden.

Vielleicht war genau das die Motivation für einen Teil der SpVgg-Delegation, die Fahrt nach Auer selbst auf dem „Drahtesel“ anzutreten. Vier Aktive starteten von München aus und legten die Strecke über mehrere Etappen zurück. Mehr dazu folgt in einem weiteren „Auer Spezial“.

Special Olympics Nationale Spiele Saarland 2026

Bericht über die Veranstaltung vom 15. bis 20. Juni 2026.  

(Beitrag u. Bilder: Rainer Rohleder)

Bei Deutschlands größtem Multisport-Event für Menschen mit geistiger Behinderung gingen mehr als 4.000 Athlet*innen in über 20 Sportarten an den Start.

Aaron mit Oma u. Rainer

Teilnahme der SpVgg Thalkirchen
Auch aus der Tischtennisabteilung der SpVgg Thalkirchen war ein Akteur vertreten: Aaron Macho spielte um die Qualifikation für die Special Olympics World Games, die im Oktober 2027 in Santiago de Chile stattfinden. Betreut wurde er von Rainer Rohleder, Mitglied des Nachwuchstrainerteams der SpVgg, der zugleich als Volunteer bei der Veranstaltung im Einsatz war.

Sportliche Bedeutung und Gemeinschaft
Mindestens ebenso wichtig wie die mögliche Qualifikation für die Weltspiele war bereits die erfolgreiche Teilnahme an der Qualifikation über die Bayerischen Landesspiele, die im vergangenen Jahr in Erlangen stattfanden. Im Mittelpunkt standen jedoch vor allem die Freude am Sport, die Begeisterung der Teilnehmenden und das Wiedersehen mit den weiteren 345 Athlet*innen des Tischtenniswettbewerbs.

Aarons Ergebnis
Nach der Klassifikation erreichte Aaron in seiner Altersgruppe in den Platzierungsspielen einen hervorragenden vierten Platz. Damit durfte auch er das Siegerpodest betreten.

Eine Besonderheit der Special Olympics

Für die Plätze 1 bis 3 werden Medaillen vergeben. Darüber hinaus werden auch die Athlet*innen auf den Plätzen 4 bis 6 auf das Siegerpodest gebeten und erhalten dort ihre Platzierungsschleifen.

Herzlichen Glückwunsch
Die SpVgg gratuliert Aaron herzlich zu seinem 4. Platz bei den Special Olympics Nationalen Spielen Saarland 2026. Wir wünschen dir auf deinem sportlichen Weg weiterhin viel Erfolg und begleiten dich dabei gerne weiter.

Wie die Großen, so die Jungen

Was die Erwachsenen können, das kann der TT-Nachwuchs schon lange: Auch die jungen Spielerinnen und Spieler suchten ihre Vereinsmeister.

Am 11.07. war es so weit: Mit Unterstützung der Nachwuchstrainer wurden die Jugendlichen und ihre Eltern zu den „Club Youth-Championships“, der SpVgg-Jugend, eingeladen.

Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Getränke, finanziert vom Förderverein der SpVgg TT-Jugend, standen bereit. Dazu kam ein abwechslungsreiches Buffet, das die Eltern mit viel Engagement vorbereitet hatten.

Die Nachwuchsarbeit der SpVgg ist in einen „Wettkampfkader“ und einen „Sichtungskader“ aufgeteilt. Aus beiden Gruppen setzte sich das Teilnehmerfeld zusammen.

Parallelen zu den Erwachsenenmeisterschaften

Wie bei den Erwachsenen wurden auch die Jugendlichen im Einzelwettbewerb zunächst Vorrundengruppen zugelost.

Für den Doppelwettbewerb wurden die Paarungen ebenfalls ausgelost.

Dabei ergaben sich zum Teil auch Eltern-Kind-Paare.

Nach vielen schweißtreibenden Duellen standen die Sieger und Platzierten fest.

Ergebnisse im Einzel

1.Felix Ziermeier

2.Adrian Bock

3.Felix Richter

Ergebnisse im Eltern-Kind-Doppel

 1. Felix Richter mit Dad

 2. Vihaan mit Dad

 3. Felix Ziermeier und Paul Hagemann (Kind u. Kind)

Den Siegern wurden Pokale, Medaillen und Urkunden, sowie Sachpreise überreicht.

Herzliche Gratulation!

 

Ausblick auf die neue Saison

Die Wettkampfsaison 26/27 kann kommen – und die Vorfreude wächst spürbar. Auch die steigende Nachfrage im Nachwuchsbereich zeigt sich deutlich: Die SpVgg-Verantwortlichen haben vier Teams für den Ligabetrieb gemeldet.

Weitere Details folgen zu gegebener Zeit.

Nicht nur in der TT-Abteilung wurde an diesem Tag ein Meister gesucht.

Am Samstag, 09.05.26, stand eine der „wichtigsten“ Meisterschaften des Jahres auf dem Programm: die Vereinsmeisterschaft. Im Vorfeld war einiges zu organisieren, denn auch das Drumherum musste stimmen – von der Halle über die Verpflegung bis hin zum Grill.

Auch der Termin hat Tradition: Die Vereinsmeisterschaften finden stets eine Woche vor „Auer“ statt.

Am Ende passte alles zusammen. Nach den Auslosungen der Einzelgruppen und der Doppelzusammensetzungen konnte um 10 Uhr der Startschuss fallen.

In guter Gesellschaft

Parallel zur Vereinsmeisterschaft gab es einen weiteren TT-Leckerbissen: die TT-Team-WM. Auch dafür waren die nötigen Vorkehrungen getroffen, sodass das WM-Halbfinale der DTTB-Damen live verfolgt werden konnte. Am Ende belegte das deutsche Damen-Team den Bronzeplatz.

Aus Sicht der SpVgg stand jedoch der eigene Wettbewerb im Mittelpunkt.

Gestartet wurde mit den Vorrunden (Einzel). Gespielt wurde in Vierergruppen im Modus „jeder gegen jeden“. Die jeweils Erst- und Zweitplatzierten qualifizierten sich für die K.-o.-Runde. Zur Erholung und zum Ausgleich des Flüssigkeitsverlusts wurde anschließend eine Pause eingelegt.

Entscheidungen in Einzel und Doppel

Mit den Doppeln begann der Entscheidungsteil. Danach wechselten sich Doppel- und Einzelrunden ab, bis die jeweiligen Vereinsmeister feststanden. Besonders spannend wurde es beim Einzug in die Halbfinals, als bereits die ersten Tipps auf die möglichen Titelträger abgegeben wurden.

Im Einzel standen sich im Halbfinale Ferry (Kapic) und Max (Ahlbracht) sowie Jan (Teltschik) und Mattse (Ziermeier) gegenüber. Das zweitgenannte Halbfinale endete leider früh, da Mattse verletzungsbedingt aufgeben musste. Im anderen Halbfinale setzte sich Ferry durch.

Vor dem Einzelfinale wurde zunächst die Doppelkonkurrenz entschieden. Der Doppelwettbewerb hat traditionell seinen eigenen Reiz, denn die Paarungen werden ausgelost

– Göttin Fortuna spielte also durchaus eine Rolle.

In den Halbfinals trafen Manni (Klak)/Mert (Miser) auf Florian (Völkner)/Linus (Wehner) sowie Jan (Teltschik)/Lutz (Gutenberger) auf Becki (Beck)/Max (Reinstaedtler). In beiden Begegnungen setzten sich die jeweils zuerst genannten Paarungen durch.

Vereinsmeister 2026 im Doppel wurden Jan und Lutz.

Der sportliche Höhepunkt war anschließend das Einzelfinale. Dort setzte sich Ferry gegen Jan durch.

Gemütlicher Ausklang

Nach den sportlichen Entscheidungen ging es in den gemütlichen Teil über. Getränke, finanziert von der Abteilung, sowie mitgebrachte Speisen sorgten für einen passenden Abschluss. Der „Festtag“ endete schließlich um 22 Uhr.

Zum Schluss ein Dank an die Organisatoren (Jokl, Stiefel, Thomas), sowie an Jozef Kapizac, der mit seiner Kamera viele schöne Momente festhielt.

Münchner Sportfestival am Königsplatz

Das Münchner Sportfestival hat inzwischen Tradition: Es findet jedes Jahr am ersten Juli-Wochenende auf dem Königsplatz statt. In diesem Jahr stand die Veranstaltung zusätzlich im Zeichen der Olympia-Bewerbung der Stadt München.

Tischtennis mit starker Präsenz

Auch Tischtennis war unter der Leitung des Bayerischen Tischtennisverbandes (BTTV) selbstverständlich vertreten. Der BTTV-Stand erfreute sich erneut großer Beliebtheit.

Jugendliche der SpVgg TT ließen sich diese Gelegenheit nicht entgehen. Sie nutzten die Veranstaltung, um vor allem am TT-Roboter ihre Fertigkeiten zu zeigen (siehe Titelbild, Foto BTTV).

Da die TT-Abteilung der SpVgg zu den größeren Vereinen im Stadtgebiet zählt, war es naheliegend, auch im Organisationsteam einen Beitrag zu leisten.

Offizieller Bericht des BTTV