SpVgg 1 – Unser Aushängeschild

1.1 Ademir Balaban, (Neuzugang?, Raccoon) QTTR v. 11.05.: 2198, 1.2 Christian Cavatoni (Boom Raccoon) QTTR v. 11.05.: 2168, 1.3 Michael Dudek (Lab Raccoon) QTTR v. 11.05.: 2119, 1.4 Daniel Sontag (Weber) (MF, Footloose Raccoon) QTTR v. 11.05.: 2099

Gründung: 1981
Größter Erfolg: Regionalliga-Aufstieg
Spielklasse 26/27: Regionalliga Süd

Von den Anfängen bis zur Bundesebene (Bundesspielklassen)

Wohl kaum jemand hätte 1981 erwartet, dass die „Erste“ im Jahr 2026 bereits in ihre 45. Saison gehen würde. Was damals in der 3. Kreisliga begann, entwickelte sich über viele Jahre Schritt für Schritt weiter: zunächst auf Kreisebene, später im Bezirk Oberbayern und schließlich auf Verbandsebene.

Aufstieg in Oberliga und Rückkehr in die Bayernliga

Siebzehn Jahre lang war die „Erste“ fester Bestandteil des Spielbetriebs auf Verbandsebene – in der Landesliga und der Bayernliga. Mit der Bayernligameisterschaft 2007/08 gelang der nächste große Schritt: der Aufstieg in die Oberliga, damals die vierthöchste Spielklasse. Damit spielte die SpVgg erstmals unter dem Dach des DTTB. Zwei Spielzeiten blieb die Oberliga die sportliche Heimat, bevor personelle Probleme den Ausschlag gaben, sich wieder in die Bayernliga zurückzuziehen.

Erneuter Anlauf und Sprung über Bayerns Grenzen hinaus

Von 2010/11 bis 2012/13 war erneut die Bayernliga das sportliche Zuhause. Die Saison 2012/13 wurde wieder von Erfolg gekrönt: Als Meister stieg die „Erste“ erneut in die Oberliga auf. Dort sprang am Ende der Saison 2013/14 ein starker vierter Platz heraus – eine Platzierung, die zum Sprungbrett für Punktspiele außerhalb der weißblauen Grenzen wurde.

Regionalliga-Erfahrung und Rückkehr in die Oberliga

Begünstigt durch die Einführung der 3. Bundesliga bot sich 2014/15 die Chance, in der Regionalliga Süd auch gegen Teams aus Sachsen und Thüringen anzutreten. Es blieb bei einem einjährigen Gastspiel. Danach wurde die Oberliga – inzwischen die fünfthöchste Spielklasse – wieder zum sportlichen Tummelfeld. Die Saison 2015/16 beendete die „Erste“ auf Platz drei.

Oberligameister 2016/17 und Rückkehr in die Regionalliga

Für die Saison 2016/17 konnte sich das Team mit spielstarken Akteuren verstärken, die bereits Erfahrung in der Regional- und Oberliga gesammelt hatten. In der Szene zählte die SpVgg damit zu den Mannschaften, die um die Meisterschaft mitspielen konnten. Die Entscheidung fiel am letzten Spieltag – und am Ende hieß der Oberligameister 2016/17: SpVgg Thalkirchen. Mit diesem Titel war der Aufstieg in die Regionalliga verbunden, wo die Mannschaft erneut auf Gegner außerhalb Bayerns traf.

Die „Raccoon Rackets“ in der Regionalliga

Der SpVgg wurden vor der Saison 2017/18 nur wenige Chancen eingeräumt, die Regionalliga zu halten. Doch das Team überzeugte mit großem Zusammenhalt und gab sich den Kampfnamen „Raccoon Rackets“. Unter dieser Marke überraschte die Mannschaft die Szene mit teils sensationellen Ergebnissen. Am Saisonende standen Platz sechs und ein ausgeglichenes Punktekonto zu Buche – der Klassenerhalt war geschafft.

Auch die folgende Spielzeit verlief erfolgreich: 2018/19 erreichte die „Erste“ mit 21:5 Punkten Platz vier. Danach wurde der Sport von einem Ereignis geprägt, das es seit Gründung der Bundesrepublik in dieser Form noch nicht gegeben hatte: Covid-19. Im März 2020 musste die Saison abgebrochen werden. Auch 2020/21 hielt der anfängliche Optimismus nicht lange an; bereits im Oktober wurde die Spielzeit erneut unterbrochen und später als ungültig gewertet.

Neustart und neue Strukturen ab 2021/22

Für 2021/22 war der Blick wieder optimistischer, und ein neuer Anlauf wurde gestartet. Gleichzeitig veränderten sich die Rahmenbedingungen im deutschen Tischtennis: Auf DTTB-Ebene wurde die Mannschaftsstärke in allen Männerligen unterhalb der TTBL reduziert. Seitdem treten die Teams von der 2. Bundesliga bis zur Oberliga mit Vierermannschaften im Bundessystem an. Ab der Regionalliga abwärts werden alle zehn zum Spielsystem gehörenden Partien ausgespielt.

Schwierige Ausgangslage

Schon vor Saisonbeginn war klar, dass erneut eine anspruchsvolle Spielzeit bevorstehen würde. Zusätzlich erschwerte sich die personelle Situation: Einige Teammitglieder standen aus familiären oder studienbedingten Gründen nur eingeschränkt zur Verfügung.

Vorrunde bestätigt die Einschätzung

Nach Abschluss der Vorrunde zeigte der vorletzte Tabellenplatz, dass die vorsichtige Einschätzung zutraf.

Starke Rückrunde und Hoffnung auf die Relegation

Die Rückrunde verlief deutlich besser als die Vorrunde. Vor allem vor eigenem Publikum zeigten die „Raccoon Rackets“, welches Potenzial in ihnen steckte. Dadurch wuchs die Hoffnung, zumindest das Mindestziel Relegation noch erreichen zu können. Am Ende fehlten jedoch die entscheidenden Punkte aus den Auswärtspartien. Das Team musste sich mit dem vorletzten Tabellenplatz begnügen – gleichbedeutend mit einem Abstiegsplatz.

Glücklicher Verbleib in der Regionalliga

Doch Fortuna meinte es gut mit der SpVgg: Nachdem mögliche Relegationsteilnehmer auf ihre Teilnahme verzichteten, eröffnete sich eine kleine Chance auf den Klassenerhalt. Gleichzeitig hielt sich hartnäckig das Gerücht, dass ein Team zurückziehen würde. Als dieser Rückzug schließlich bestätigt wurde, erhielt die SpVgg ihren Platz in der Regionalliga zurück.

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