Am Spitzenreiter dran

Zu Saisonbeginn wurde das Team SpVgg 1 in der Oberligaszene als einer der Topfavoriten gesehen. Als Tabellenzweiter, mit zwei Punkten Rückstand auf den Tabellenführer, bestätigte das Team die Einschät zung. Schon in der Vorsaison hatte das Team nach dem Abstieg aus der Regionalliga als Dritter in der Abschluss Tabelle aufhorchen lassen.

Tut dem Team gut. Neuzugang M. Prce.

Mit den zwei Neuzugängen, die in ihren bisherigen BaWü Vereinen Regionalliga spielten, stellte sich das Team selbst das Ziel ganz vorne dabei zu sein. Trotz dieser Neuzugänge ging das Team mit einem gewissen Handicap ins Oberliga rennen. Einer der Neuzugänge, Patrick Dudek, hatte ein neunmonatiges Stipen diat in Südafrika und konnte so erst in den beiden letzten Vorrundenspielen für die SpVgg auflaufen. Es zeigte sich aber im Vorrundenverlauf, dass das Ober ligateam nicht nur sechs Spieler mit Oberligaformat auf der Rangliste stehen hat, sondern auch mit den Spitzenspielern des Teams SpVgg 2, darunter ein weiterer Neuzugang aus BaWü, immer Top „Ersatzleute“ zur Verfügung hatte. Sie tragen einen erheblichen Anteil, dass das Oberligateam nur mit einer Niederlage belastet ist.

Die Luft im Spitzenpaarkreuz ist dünner geworden. M.Dudek u. D. Weber können ein Lied davon singen.

Diese Niederlage resultiert aus der Spitzenbegegnung beim TSV Windsbach, wo der Spielverlauf als äußerst unglücklich zu bezeichnen ist. Schon die An fahrt war mit einem Hindernis belastet. Auf der A9 gab es wieder mal einen Stau, der das Team erst fünf Minuten vor Spielbeginn an der Halle ankommen ließ. Jeder in der Szene weiß, dass ein einstündiges Warmup die Regel ist. Auch wenn die Gastgeber fairerweise nicht auf einen sofortigen Spielbeginn pochten, die Matcheinstimmung war nun mal nicht so gegeben. Wohl auch einer der Gründe, dass bei den engen Spielen das gewisse Gefühl fehlte.

Ein Garant im Team. R. Di Florio. In der „Mitte“ einer der Besten.

Dass die Liga gegenüber der Vorsaison an Spielstär ke gewann, bekam in erster Linie das Thalkirchner Spitzenduo, Michael Dudek und Daniel Weber zu spüren. Sie bekamen wesentlich mehr Widerstand entgegen gesetzt als im Vorjahr. Hier zeigte sich nun, dass das Oberligateam an Geschlossenheit zulegte. Neuzugang Marco Prce entpuppte sich als die erwartete Verstärkung. Dies machte sich auch in den Doppelaufstellungen bemerkbar, auch hier legte das Team an Stärke zu. Einer der Garanten für die gelungene Vorrunde war Rafael Di Florio der nur insgesamt dreimal seinem Gegner gratulieren musste. Mit Schulterproblemen zu kämpfen hatte Käpt`n Matthias Ziermeier, der dadurch in der ersten Serie nicht so punk ten konnte wie gewohnt. Mit Anlaufschwierig keiten hatte auch sein Doppelpartner Paul Höser zu kämpfen, die er gegen Ende der Rückrunde immer mehr in den Griff bekam. Die Anfangs bereits erwähnten Top „Aushilfskräfte“ Japhet Whyte und Nachwuchshoffnung Nick Deng (Jg 2001) zeigten, dass auf sie immer Verlass war.

Kamen gg. Ende der VR richtig in Tritt. Käpt`n M. Ziermeier (re i. Bild) u. P. Höser.

Zum Rückrundenauftakt am 28.01.17 steht dem Team ein Marathonspieltag bevor. In Niederbayern stehen zwei sog Koppelspiele auf dem Pro gramm. Zuerst wartet die Zweitvertretung des Zweitligisten TTC Fortuna Passau (15 Uhr), ehe es dann weitergeht zur DJK SB Landshut, wo diese Partie um 20 Uhr angesetzt ist. Drei Wochen später kommt es dann, so fern die SpVgg die ersten drei Spiele (Heimspiel a. 05.02. gg. TSV Gräfelfing) unbeschadet übersteht, zum Gipfeltreffen. Am 19.02. kommt dann der TSV Windsbach in die Reutber ger Straße. Danach wird sich zeigen in welche Richtung der Oberligazug für die SpVgg fährt