RL-Team nimmt wieder Fahrt auf

Vom Rastplatz wieder auf die Fahrspur

der Regionalligastrecke, biegt die SpVgg am Sonntag, 22.10.17 ein. Startschuss erfolgt um 13 Uhr in der Sporthalle a. d. Reutberger Straße. Wegbegleiter ist der SB Versbach/Wü. der aber wohl das PS stärkere Fahrzeug besitzt. Die „Raccoon Rackets“, so nennt sich seit kurzem das RL-Team, wollen natürlich aus ihrem unterlegenen Gefährt das Möglichste herausholen, um den heimischen Anhang so lange wie möglich ein offenes Rennen zu bieten. Dem SpVgg Team in bester Erinnerung, der 9:6 Erfolg gegen den TSV Ansbach am  23.09. Dieses Erfolgserlebnis soll helfen, weitere PS aus dem SpVgg Gefährt zu mobilisieren.

„Raccoon Rackets“ , Teamname u. Maskotchen. Schöpfer P.Dudek

Rundkurs

Diese Etappe ist für die SpVgg mehr eine Rundstrecke, denn am darauf folgenden Wochenende (28./29.10) geht die Fahrt mit zwei weiteren „Heimrennen“ weiter. Herausgefordert wird die SpVgg dann vom TTC Holzhausen/Leipzig (Startschuss Sa. 16 Uhr) und dem SV Hohenstein-Ernsthal/Chemnitz (Startschuss So. 11 Uhr).

Raccoon Rackets on tour

Stolperfalle

Auftaktgegner wurde zum Stolperstein

so kann man den Saisoneinstieg vom Oberbayernligateam beschreiben. Der verspätete Saisoneinstieg, machte sich im ersten Spiel gleich nachteilig bemerkbar. Der stark aufspielende Aufsteiger SV Zuchering zeigte sich als unüberwindbares Hindernis. Mit ein Grund für den misslungenen Start war wohl auch das kurzfristige krankheitsbedingte Fehlen vom Käpt`n Christian Hoffmann. Ein weiterer krankheitsbedingter Ausfall zeichnete sich schon im Vorfeld dieser Begegnung ab.

Käpt`n mußte kurzfristig passen

Da ansonsten aber auf den ersten vier Positionen das Stammpersonal zur Verfügung stand, zeigte sich das Team trotzdem frohen Mutes, den Auftakt positiv zu gestalten. Den ersten Dämpfer hatte das SpVgg Team aber schon beim Doppelauftakt zu verkraften, denn aus diesem gingen die Gäste mit einer 2:1 Führung. Cavatoni/Deng waren für die SpVgg erfolgreich. Ein weiterer Dämpfer folgte auf dem Fuß, denn nur Nick Deng konnte im Überkreuzdurchgang seinen Widerpart überwinden. Das Blatt zu wenden gelang der SpVgg auch in den nächsten vier Einzeln nicht. Bei der 1:3 Bilanz konnte nur Japhet Whyte sein Einzel gewinnen.

Beinahe noch zum Besseren gewendet

Mit einem 3:6 Rückstand vor Augen, zeigte die SpVgg, dass sie zu kämpfen versteht. Vier Siege in Folge, Christian Cavatoni, Nick Deng, Japhet Whyte und Paul Höser ließen noch mal Hoffnung aufkommen, dem Spiel doch noch eine positive Wende zu geben. Mit dem 7:6 Zwischenstand ging das SpVgg Team erstmals in Führung. Es fehlte nur noch ein bisschen um die Führung weiter auszubauen, doch bei einer 2:1 Satzführung, konnten mehrere Matchbälle nicht dafür genutzt werden. Da auch noch das letzte Einzel nicht zu Gunsten der SpVgg endete, auch hier wäre ein Sieg im Bereich des Möglichen gewesen, hatte die SpVgg nur noch die Chance auf eine Minimalausbeute. Leider kam beim Schlussduell der beiden Einserdoppel das SpVgg Duo nur zu einem Satzgewinn, so dass die Gäste nicht nur das Schlussdoppel für sich verbuchten, mit dem 7:9 entführten sie auch zwei Punkte aus der Halle a. d. Reutberger Straße.

Krankheitswelle

Dieser Schock musste erstmal verdaut werden. Das SpVgg Team konnte sich zwischen beiden Spielen kulinarisch stärken und langsam auch die Niederlage verdauen. Im zweiten Tagesspiel, war dann der Kreisrivale TSV Forstenried zu Gast. Die Gäste von der Drygalski Allee hatten auch personelle Probleme zu verkraften. Von der Stammbesetzung standen den Gästen nur zwei Spieler zur Verfügung. 

Die SpVgg dagegen zumindest auf den Positionen 1-4 vollzählig vertreten, ließen dann auch keine Zweifel aufkommen, gestatteten den Forstenriedern lediglich fünf Satzgewinne und mit einem 9:0 Erfolg für die SpVgg war die Matchgeschichte schnell erzählt. Neben den Stammkräften, trugen Thomas Schwindt und Stefan Werner zum Gesamterfolg bei.

Kuriosenkabinett

Unentschiedener als dieses Unentschieden,

kann ein Unentschieden nicht sein!

 

Kreis München-West 2017/18
– Herren 1. Kreisliga (Bayerischer TTV – Oberbayern – München-West)
SV Funkstreife München III : SpVgg Thalkirchen V
Freitag, 13. Oktober 2017 19:15 Uhr

Spielbeginn: 19:15 Uhr – Spielende: 22:45 Uhr

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Knapper Auswärtserfolg in Scheyern

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B-Jugend zeigt ihr wahres Gesicht

Mit Verspätung ins neue Punktspieljahr

Auftakt für das SpVgg 2 Herrenteam.

Als letztes der SpVgg Teams steigt am Samstag, 14.10. SpVgg ´s „Zweite“ in das Saisongeschehen ein. Strafe für die „Verspätung“ muss sein, so erfolgt die „Buße“ in Form eines Marathonspieltages. Im Rahmen der Oberbayernliga, auf Bezirksebene das Nonplusultra, sind die beiden Aufsteiger SV Zuchering (14 Uhr) und TSV Forstenried (19 Uhr) die Gegner, die der SpVgg auf den Zahn fühlen. Nachdem im Vorjahr der Aufstieg in die Landesliga sehr knapp verpasst wurde, strebt das SpVgg Team in dieser Saison das Ziel -Landesliga- erneut an. Zwei Siege zum Auftakt, wären dabei eine wertvolle Stütze. Heimspielort ist wie immer die Sporthalle UG der Schule am Gotzinger Platz, Eingang zur Sporthalle in der Reutberger Straße.

Perfektes Wochenende

Vier Spiele, 4x Sieger

Die Juniorteams SpVgg 1 und SpVgg 3 hatten am Wochenende einen vollen Terminplan. So hatte das SpVgg 3 Team in der 1.Kreisliga einen sog. Koppelspieltag, d.h. das Team trug am Samstag zwei Heimspiele nacheinander aus. Der erste Gast war die FTM Blumenau, deren Zweitvertretung eine Woche vorher, Gegner vom Team SpVgg 4 war. In der Vormittagsbegegnung (Beginn 11 Uhr) musste die SpVgg ihre Nummer 1 bzw. Nummer 3 ersetzen. Der SpVgg kam aber zu Gute, dass auch die Blumenauer Aufstellungsprobleme hatten. Die SpVgg hatte in dieser Konstellation das bessere Aufgebot, das sie mit einem 8:2 dann auch deutlich untermauerte. Neben den beiden Stammkräften Dave Sherashevskij und Klaus Erb, beide hatte ihre Gegner mehr als deutlich im Griff, konnte neben Sascha Mandachescu auch Moritz v. Koppenfels überzeugen. Letzterer hatte seinen ersten Punktspieleinsatz überhaupt.

Saisonauftakt überzeugend!

Im Spiel am Nachmittag, Beginn 14 Uhr, war die etatmäßige Nummer 3 mit an Bord, so dass die SpVgg nominell „stärker“ aufgestellt war. Der ESV Neuaubing 2 bekam dies auch deutlich zu spüren, denn außer Satzgewinnen, gestattete ihnen die SpVgg keinen Spielgewinn. Dave Sherashevskij, Immanuel Kurzböck, Klaus Erb und Moritz v. Koppenfels gaben sich in den Doppeln und Einzel letztendlich keine Blöße und freuten sich am Ende über ein 10:0. Nach drei Spielen steht ein 6:0 Punktekonto zu Buche.

 

Das Bayernliga Juniorteam hatte ebenfalls zwei Wochenendspiele, die aber auf Samstag und Sonntag verteilt waren. Auch die Personalprobleme mit dem das Team am Wochenende vorher zu tun hatte waren dieses Mal kein Problem. Dies machte sich auch in den Ergebnissen bemerkbar, denn auch das Juniorteam 1 überstand das Wochenende ohne Verlustpunkt.

Fast aus dem Vollen geschöpft!

Auf Grund seines vollen sportlichen Terminkalenders, Einsätze in den Herrenteams SpVgg 1 und SpVgg 2, sowie nationale Turniere mit der BTTV Auswahl, bestreitet die Nummer Eins der Jugend, Nick Deng nicht alle Spiele im Juniorteam. Zur Partie beim BSV Neuburg/Donau  fuhr das Team eben ohne Deng. Neuzugang Kilian Dinkel stand aber, nach seinem schulisch bedingtem Fehlens in den beiden ersten Spielen, zur Verfügung. Dass er bei seinem SpVgg Debut  dann noch auf Position 2 antrat machte sich für ihn nur in seinem ersten Einzel nachteilig bemerkbar. Der Spielverlauf zeigte aber auch, dass der Gastgeber und Klassenneuling die SpVgg nicht vor zu hohen Hürden stellte. Youngster Edgar Walter (Jg. 2004) hatte als Einser im Überkreuzvergleich seinen Gegner jederzeit im Griff, so dass auf den Spitzenpositionen die Partien ausgeglichen gestaltet wurden. Das Ende des Überkreuzblocks (A3 vs. B4, A4 vs. B3) zeigte, dass hier die SpVgg (Team B) wesentlich besser besetzt war als die Gastgeber. Fazit, mit ihrer 2:0 Bilanz verschafften Leander Gramsl und Can Karagöz dem SpVgg Team einen Zweipunktevorsprung. Zwar musste Edgar Walter zum Auftakt des zweiten Blocks eine denkbar knappe Niederlage hinnehmen, doch die Spiele 8, 9 und 10 brachten den SpVgg Nachwuchs nun endgültig auf die Siegerstraße. Den zum Sieg fehlenden achten Punkt steuerte nochmals Edgar Walter bei.

Bestbesetzung

Ein stärkeres Kaliber wartete dann am Sonntag auf. Die SpVgg empfing mit dem SV DJK Kolbermoor eine feste Größe im Nachwuchs-TT. Das Mitwirken von Nick Deng in dieser Partie verschaffte dem Team aber einen psychologischen Vorteil, der sich auch beim Doppelauftakt mit einer 2:0 Bilanz bemerkbar mach te. Stehvermögen zeigten dabei Walter/Karagöz, als sie einen 0:2 Satzrückstand nicht nur wettmachten, ihr 3:2 Erfolg trug zum perfekten Auftakt bei. Der Start in den ersten Einzelblock  war in der Begegnung A2 vs. B1 mit sehenswerten Ball wechseln hart umkämpft, das bessere Ende hatte am Ende Edgar Walter für sich. Zwischenstand, nachdem Nick Deng „erwartungsgemäß“ sein Ding machte, 4:0 aus Sicht des Heimteams. Dieser Block endete mit einem 1:1 Ausgang, weil Can Karagöz sich im Entschei dungssatz geschlagen geben musste. Kilian Dinkel war der Punktegarant für die SpVgg.

Der zweite Durchgang sah nur noch ausschließlich den SpVgg Nachwuchs punkten, so dass bereits das dritte Spiel in diesem Block die Entscheidung brachte. Kilian Dinkel machte den Deckel zum 8:1 Erfolg drauf.

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Erste Niederlage nach 58 Spielen

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BSC Sendling : SpVgg Thalkirchen

Saisonrückblick: Die Oidn steigen auf!

Saisonrückblick: Die Oidn steigen auf!!

Eigentlich war die AH schon im Februar aufgestiegen. Zumindest wenn man der Zuversicht der Spieler in der Senioren-A Whatsapp-Gruppe Glauben schenken wollte. Doch dass auch bei einem zweifellos begabten Haufen von Altstars vor dem Vergnügen die Arbeit kommt, mussten die von Startrainer Fachi Fachglanz und Dauerbrenner Gnuschi Broch trainierten Altherren zunächst einmal schmerzlich am eigenen Leib erfahren. Die beiden Testspiele in der Vorbereitung gegen ein Team der Royal Bavarian League und gegen Forstner Franzis Sportclub gingen jedenfalls kläglich und völlig verdient in die Hose. Naja…etwas die Arschbacken zusammenkneifen und bei den Punktspielen wird´s schon werden, dachte man sich.

Aber da hatte man die Rechnung ohne die Jungs vom FSV Harthof gemacht, die der SpVgg gleich im ersten Saisonspiel die Grenzen aufzeigten. So war das 3-5 in der Eröffnungspartie für die Thalkirchner äußerst schmeichelhaft und hätte am Ende sogar noch deutlich höher ausfallen können. Hätte nach dieser saft- und kraftlosen Leistung jemand gesagt, dass dies die einzigen verlorenen Punkte in der ganzen Saison bleiben sollten, hätte man diesen Jemand wohl für verrückt erklärt. Doch nach einigen internen Diskussionen über mehr Personal etc. riss man sich im nächsten Spiel bei den Irish Rovers endlich am Riemen. Zwar passte man sich der schienbeinbetonten Gangart des Gegners weitestgehend an, kämpfte aber zumindest und gewann das Spiel nach dem krampflösenden 1-0 durch Flügelflitzer Stasi am Ende mit 2:0. Leider brach sich unser Peewee in diesem Spiel das Handgelenk und fehlte uns danach mehrere Wochen. War das Match gegen die Iren noch mehr Rumpelfußball Marke Tarnat-Jeremies, sah das nächste Spiel gegen Laim schon wesentlich besser aus. Nach zwei Weckrufen der Laimer per Pfostenkracher, netzte Anderl, dessen Torausbeute an diesem Abend alles andere als karg war, dreimal ein. Dabei wirbelte er durch die gegnerische Abwehr wie einst der junge Mats Lilienberg. Mit teils sehenswertem Fußball schossen wir einen 9-1 Heimsieg heraus. Tränen der Rührung dürften die rund 7 Zaungäste an der Thalkirchner Straße wohl beim zwischenzeitlichen Treffer zum 7-0 in den Augen gehabt haben, als sich Fachi und Copter durch die gesamte gegnerische Hälfte kombinierten und Letzterer sehenswert abschloss – sein erster Treffer seit dem 7-3 in der B-Jugend gegen Putzbrunn.

Das nächste Spiel bei winterlichen Temperaturen und tiefem Rasen in Moosach konnte mit etwas Mühe und Dank Pferdelunge Maggo im Mittelfeld sowie der Krake Kolla im Tor mit 3-0 gewonnen werden. „Was die haben Rasen?“ mussten sich die Coaches dabei von MU Klermund anhören, dem scheinbar sein Junggesellenabschied noch immer in den Knochen steckte und der nur mit Tausendfüßlern angereist war… Auch in der darauffolgenden Partie bei 1906 musste der Thalkirchner Keeper – diesmal der Köta – nicht hinter sich greifen, vor allem auch weil die Abwehr um den stets umsichtigen Linksverteidiger Pellovic bombenfest stand. Der gegnerische Torwart dafür umso öfter. 7:0 hieß es am Ende. Ergänzungsspieler Tobi Soier gab sein Debut in der AH, netzte ein, fand lobende Worte für den prächtigen Schnauzer seines Gegenspielers, und durfte gleich wieder mit gelb-rot zum Duschen. Angeführt von Käptn Maggo, der in der 6. Minute den Torreigen eröffnete, konnte Olympiadorf Concordia im nächsten Spiel mit 10-1 besiegt werden. Auch der unter ständigen Kniebeschwerden leidende Gnuschi Broch biss auf die Zähne und wurde mit einem Viererpack belohnt.

Wie eine sprichwörtliche AH präsentierten sich die Thalkirchner dagegen im Spiel gegen Unterhaching. Zwar konnte das Spiel deutlich mit 7-2 gewonnen werden. Allerdings präsentierte man sich behäbig und nicht besonders spielfreudig. Erwähnenswert neben dem Dreierpack von Tobi Soier, der wie sein großes Idol Schneckerl Prohaska durch die Verteidigung tänzelte war auch das Heisl vom Köta, der in der zweiten Hälfte im Sturm aufgeboten wurde. Ach ja und Keeper Kolla darf in diesem Saisonrückblick natürlich auch nicht fehlen: Gegen Ende der Partie begab er sich auf die Spuren Rene Higuitas, und verlor dabei sehenswert die Orientierung, was der Hachinger Stürmer zur 2-7 Ergebniskosmetik zu nutzen wusste . Dann stand das Gipfeltreffen bei Harthof auf dem Programm! Nach der Führung durch Gnuschi per Elfer gerieten die Schwarz-Blauen in der zweiten Halbzeit mit war 1-2 ins Hintertreffen. Doch nach hartem Kampf konnten wiederum der humorlose Gnuschi Neeskens per Elfer und der eingewechselte Tobi Soier per strammem Linksschuss den vielumjubelten und für die Meisterschaft vorentscheidenden Sieg perfekt machen. Randnotiz: Wie nah Weltklasse und Kreisklasse beieinanderliegen bewies Ivan Vuckovic in dieser Partie: Konnte er im vorherigen Match noch einen Freistoß am Sechzehner in Robert Prosinecki Manier traumhaft in den Winkel schlenzen, hämmerte er gegen die verdutzten Harthofer einen Freistoß aus eben dieser Distanz weit über den Zaun. Man munkelt, dass selbst die Versuche von Tauchern, den Ball im nahegelegenen Lerchenauer See zu bergen, fehlschlugen.

Im nächsten Spiel konnte 1906 auf dem heimischen Kunstrasen denkbar knapp niedergerungen werden. Der diesmal im Mittelfeld aufgebotene Dänny Schumi machte zwar auf dieser Position Manfred Zsak alle Ehre und konnte sich sogar in die Torschützenliste eintragen, musste später allerdings mit gebrochener Nase vom Feld. Zumindest machte der für ihn aufs Feld kommende Gnuschi mit dem 4-2 den Deckel auf die Partie drauf. Dann ging es wieder zu den Rovers (keine Ahnung warum wir zweimal auswärts gegen die Iren spielen mussten…aber so what?) Bei strömendem Regen und Kick-and-rush hieß es am Ende wiederum 4-2 für Thalkirchen. Die Erlösung kam dabei vom aus seinem Wigwam reaktivierten Nikopolidis Fischer, der kurz vor Schluss unnachahmlich das 4-2 erzielte. Im Rückspiel gegen Laim war munteres Scheibenschießen angesagt. Mit 7-3 und drei weiteren Punkten im Gepäck fuhren die Thalkirchner wieder heim, wobei Zaubermaus Bedda Prosevc, den Torreigen eröffnete und auch wieder schloss. Wiederum bei sintflutartigem Regen und diesmal stark ersatzgeschwächt ging es zu den erstarkten Fortunen nach Unterhaching. Mit eisernem Willen und einer kämpferischen Leistung konnte man nach Treffern von Emu Klermund und Gnuschi einen 2-0 Sieg einfahren. Wichtig war´s!

Als vorletzte Hürde zur Glückseligkeit standen die Moosacher im Weg. Interimscoach Kolla hatte in der Kabine schon verlautbart, dass dieses Match „ a Moosach“ und somit nichts für Weicheier werden würde. Warum dann Eisenfuß Djami zunächst auf der Bank ließ, wird wohl immer sein Geheimnis bleiben. Die Thalkirchner nutzten jedenfalls die Fehler in der Hintermannschaft der Gäste gnadenlos aus und zogen noch vor der Halbzeit durch einen Dreierpack von Anderl, einem Traumtor von Stadlinho und einem Freistoßkracher von MU auf 5-1 davon. Am Ende konnte man mit einem souveränen 8-1 die Tabellenführung vor dem Verfolger aus Harthof behaupten. Und dann kam das letzte Spiel der Saison und je näher der Termin rückte, desto mehr verletzungs- und arbeitsbedingte Absagen musste das Trainergespann hinnehmen.

Doch zum Glück verfügte man dieses Jahr über einen sehr breiten Kader und so fuhren wir auch zu Olympiadorf mit einer schlagkräftigen Gruppe. U.a. spielte der reaktivierte Doc Schumi 90 Minuten im Mittelfeld durch! Dass die nicht anwesenden Mitspieler am Live-Ticker eigentlich nicht so hätten zittern müssen, wurde recht schnell deutlich: Der groß aufspielende Ersatz-Käptn Soier, Anderl und Rechtsfuß Peewee stellten innerhalb kurzer Zeit auf 5-0. Und so wurde es ein doch recht entspannter Abend für unsere alten Herren, der mit 12-2 endete und an dem sich auch die Emmlerin noch in die Torschützenliste der Saison eintragen konnte. Böse Zungen behaupten, Keeper Köta habe den Treffer zum 12-2 absichtlich passieren lassen – weil er bei der Tordifferenz von +60 (in Worten: Plus Sechzig!) bleiben wollte. Nach dem Schlusspfiff konnten dann der Aufstieg sowie die reife Leistung von 13 Siegen in Folge gebührend gefeiert werden.

Nach zwei Jahren Abstinenz kehrt die SpVgg Thalkirchen in die Kreisliga zurück und wird dort hoffentlich eine bessere Rolle spielen als beim letzten Mal. Darüber ist man sich aber im Lager der Schwarz-Blauen sicher, zumindest wenn man den fachkundigen und durchwegs seriösen Gesprächen, die nach der Partie im Astron oder eine Woche später auf der Wiesn geführt wurden, glauben will.

Autor: Dani Schumi