„Am Ende ein gerechtes Ergebnis“

Treffender konnte das Ende der Begrüßungsrede des Abteilungschefs nicht sein. Über vier Stunden duellierten sich die Akteure um dann am Ende sich die Punkte zu teilen. Dabei waren die „Raccoon Rackets“ mit etwas bangen Gefühlen gegen den TSV Windsbach in die Boxen getreten. Die Windsbacher, der große Meisterschaftsrivale im Oberligajahr 16/17, hatten sich gut verstärkt. Auf der „Polposition“ mit einem aktuellen argentinischen Nationalspieler bestückt, sowie an Position Zwei ein Spieler, der im Vorjahr für den Regionalligisten TSV Ansbach spielend, vier Mal als Sieger aus den Vergleichen mit Michael Dudek und Daniel Weber hervor ging. Zudem fehlte Spitzenmann Frederik Jost.

So konnte die Ausgangslage nicht ungünstiger sein. Sie verstärkte sich auch noch zu Gunsten der Mittelfranken, als sie aus den Eröffnungsdoppeln mit einer 2:1 Führung in die Einzelrunde gingen. Daniel Weber eröffnete den Überkreuzreigen gegen eben den Spieler, der im Vorjahr von den SpVgg Akteuren nicht zu bezwingen war. „Footloose Raccoon“ drehte aber dieses Mal den Spieß um und hielt das SpVgg Team im Rennen. Wie erwartet war aber der Gästespitzenmann nicht zu bezwingen. Was aber weiter nicht verwundert, hat er doch ca. 200 Punkte mehr auf seinem QTTR-Konto. Ebenfalls einen ausgeglichenen Verlauf nahmen die weiteren Games des Überkreuzdurchgangs. Patrick Dudek („Surfer Raccoon) und Nesthäkchen „Baby Raccoon“ Nick Deng sorgten dafür, dass der Anschluss gehalten wurde.

„Man of the Match“. P. Dudek, gestattete seinen Gegnern keinen Satzgewinn.

Der Auftakt in die zweite Runde sah den Argentinier der Windsbacher erneut vorne. Doch auch Michael Dudek gelang es, sich für die Vorsaison zu revanchieren, so dass die Gäste nicht enteilen konnten. Doch wie so oft, das Team ist der Star. Einmal mehr bewies das SpVgg Team seine Stärke und mit Unterstützung der ca. 50 Raccoonfans, drehte die „goldene Mitte“ die Partie. Patrick Dudek („Man of the Match“) mit seinem zweiten Tagessieg, sowie „Boom Raccoon“ Christian Cavatoni überließen ihren Kontrahenten nicht Mal einen Satzgewinn.

Hatte am Ende gut lachen. M.Ziermeier schickte sein Team mit Vorsprung ins finale Match.

Es standen nun noch zwei Einzel aus und die Ausgangslage stand nun für die SpVgg günstiger. Dreimal hatte nun die SpVgg die Möglichkeit das Spiel zu ihren Gunsten zu beenden. Das vorletzte Einzel holten sich aber die Gäste. Schnell zu gehen schien es nun im letzten Einzel, „Captain Raccoon“ Matthias Ziermeier führte 2:0, doch entglitt ihm die Partie und es stand 2:2 nach Sätzen. Wer schickt nun sein Team mit einem Vorsprung ins Abschlußdoppel? Es war eine denkbar knappe Entscheidung. Der Jubel des SpVgg Anhangs war groß, als Matthias Ziermeier die Nerven behielt und mit 12:10 zumindest den erhofften Punkt sicherte. Bis dahin hatten die „Raccoons“ nun alle Fünfsatzspiele (vier) für sich entschieden.

Zwei Punkte für die SpVgg oder Punkteteilung? Die Beantwortung dieser Frage ließ aber  etwas auf sich warten. Es ging nochmal über die volle Distanz. Der Verlauf war nichts für schwache Nerven. 11:8, 10:12, 10:12, 11:9, 8:11 lauteten die Satzergebnisse und eben das 8:11 bedeutete, die Gäste entschieden das Doppel zu ihren Gunsten. Gespielt waren 4 Stunden 10 Minuten!

Fazit. Ein gerechtes Ergebnis, wo beide Teams gut damit leben können.

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