Derbycharakter 

hatten die Spiele am Wochenende vom Regionalliga-, sowie dem Landesligateam. Das Stadtgebiet verlassen mussten die „Raccoon Rackets“, wo sie im westlichen Landkreis auf den TSV Gräfelfing trafen. Den Beinamen, die „Wölfe“, tragen sie auf Grund ihres Vereinswappens.

Fremdes Revier markiert

Es traf die Waschbären schwer, als in der Vorrunde eben diese Wölfe ihre Duftmarken im Waschbärenrevier setzten. Am Sonntag konnten nun die Raccoons nun ihrerseits ihre Duftmarken im Wolfsrevier setzen. Übersetzt heißt das, das SpVgg Quartett schlug den TSV Gräfelfing. Die Basis zum 7:3 Erfolg aus SpVgg Sicht wurde bereits in der Eröffnungsphase gelegt, denn zum wiederholten Male, seit Jahresbeginn, hieß es am Ende dieser Matchphase 2:0 für die „Raccoon Rackets“. Den Raccoons kam dabei entgegen, dass das „Wolfsrudel“ auf zwei „Leittiere“ verzichten musste. 

In den Einzel von Durchgang Eins, machte sich dieser Vorteil auf SpVgg Seite vorerst nur bedingt bemerkbar. Die Vergleiche der Anführer beider Teams endete unentschieden, für die „Raccoons“ konnte „Lab Raccoon“ Michael Dudek seinen Wölfewidersacher in Schach halten. Der Vorteil gegenüber dem Gastgeberrudel machte sich im Aufeinandertreffen der Akteure auf den Positionen drei und vier bemerkbar. Von der Spielreihenfolger her waren „Surfer Raccoon“ Patrick Dudek und „Boom Raccoon“ Christian Cavatoni ihren Gegenüber die Stärkeren, so dass zur Hälfte bereits ein 5:1 auf der Spielstansanzeige stand. Ein kleiner Beuteanteil, in Form einer schon sicheren Punkteteilung, war den Waschbären dadurch bereits sicher. 

Wölfe bissen zurück

Zum Auftakt von Teil 2 wehrten sich die Wölfe mit Kräften, denn in dieser Phase hatten sie zwei Mal den Vorteil auf ihrer Seite. Es war aber nur ein kurzes Aufbäumen, weil die Waschbären Ch.,Cavatoni und P. Dudek  erneut ihren Widersachern die Beute entrissen und damit der Beuteanteil auf ein 7:3 Verhältnis für die „Raccoon Rackets“ stieg. Damit holte das SpVgg Team seit Jahresbeginn insgesamt 15:5 Punkte. Aus einem vermeintlichen Abstiegskandidaten wurde ein Team im gesicherten Mittelfeld.

Das Saisonfinale steht nun am 2.04. an, wo die Zweitligareserve des TV Hilpolstein um 17:15 Uhr als Gast in die Reutberger Straße kommt.    

Über die Isar in den Osten Münchens

genauer, in die Berg am Laim-Straße. Im Rahmen der Landesliga SSW kam es zum Stadtderby gegen das FC Bayernteam 3. Während sich das SpVgg 3 Team am Aufstiegsrelegationsplatz orientierte, mussten die „Rothosen“ im Rennen um den Klassenerhalt auf Punktejagd gehen. 

Waren da, als sie gebraucht wurden. P.Höser

 

und Ch. Hoffmann mit insgesamt 3 Einzelerfolgen, sowie im Doppel (Höser).

Es entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe, wo das SpVgg Team am Ende das routiniertere Team war, denn von 9 (in Worten Neun) Fünfsatzspielen hatten sie in sechs die Nase vorne. Der Spielverlauf hätte unterschiedlicher kaum laufen können, denn das SpVgg Team führte nach 2:1 im Doppelauftakt und zwei weiteren Einzelsiegen mit 4:1. Die Gastgeber hielten aber nochmal dagegen und führten ihrerseits mit 6:5. Unbeeindruckt dann das Auftreten des SpVgg Teams. Vier Siege in Folge stellten am Ende den 9:6 Endstand aus Sicht des SpVgg Teams sicher. Ausschlaggebend u.a., dass die Spieler, die an Stelle von Stammspielern einsprangen, in der zweiten Matchhälfte ihren Spielrhythmus fanden. Somit bleibt das SpVgg Team um den Aufstiegsrelegationsplatz weiterhin im Rennen. Ehe es zu einem möglichen Saisonfinale um den Relegationsplatz kommt, muss des SpVgg Team 3 die Hürde in Fürstenfeldbruck, Samstag, 26.03. 13 Uhr, nehmen. Wird diese Hürde erfolgreich übersprungen, wird im Saisonfinale gegen SV Helfendorf entschieden, wer sich die Fahrkarte zum Relegationsturnier um einen Platz in der Verbandsliga sichert.