Von Freistaat zu Freistaat

Zum zweiten Mal in der Rückrunde ging es für das Regionalligateam der SpVgg in die „neuen“ Bundesländer. Nach der Sachsen Anhalt Tour vor ca. drei Wochen ging es dieses Mal in den Freistaat Sachsen, genauer nach Holzhausen bei Leipzig. Um einigermaßen nach einer knapp 4 1/2 Stündigen Fahrt ausgeruht zum Spielbeginn 19 Uhr in der Spielstätte zu sein, war Abfahrt ca. 12 Uhr angesagt. In der Regel wollen die „Raccoon Rackets“ mindestens ein Stunde vorher vor Ort sein. Die SpVgg hatte sich auch vorgenommen in Holzhausen auch den ersten Rückrundensieg einzufahren. Bisher gab es zwei Mal Punkteteilungen, sowie zwei Niederlagen. Es war zudem das vierte Auswärtsspiel in Folge, was die Aufgabe natürlich nicht leichter machte. Auf Seiten der SpVgg stellte man sich zudem auf einen knappen Spielausgang ein, wo dann so ein Match dann gerne an die vier Stunden Spieldauer grenzt.

Schwer ins Match gekommen

Boom Raccoon (Nr.4) waren nicht zu bezwingen

Surfer Raccoon (Nr.3) und….

Genau waren es 4h30 als der letzte Matchball verwandelt wurde. Leider fiel dieser zu Gunsten der Gastgeber, dass dann hieß, die SpVgg wartet weiter auf den ersten Rückrundensieg. Dieser war aber durchaus möglich, denn im Matchprotokoll stand eine 8:5 Führung für das Thalkirchner Team zu Buche. Diesen Abstand erspielten sich die Raccoons erst in Durchgang Zwei. Der Überkreuzdurchgang sah die Holzhausener im Vorteil. Basierend auf einer 2:1 Führung nach den Eröffnungsdoppeln hielten die Gastgeber diesen Einpunktvorsprung bis einschließlich letztem Überkreuzeinzel. Es war hier vor allem den Spielern auf den Positionen drei und vier zu verdanken  (2:0 Bilanz) dass die SpVgg im Match blieb. Neben dem Doppel Weber/M.Dudek punkteten noch Daniel Weber (Nr.1), sowie die erwähnte „Mitte“ mit Patrick Dudek und Christian Cavatoni. Die Gastgeber hatten ihren weiteren Vorteil auf den Positionen Fünf und Sechs.

Zwischenspurt

Auslöser für den Zwischenspurt. Nr. 1, Footloose Raccoon (re) u. Nr. 2, Lab Raccoon

Wie so oft wendeten die „Raccoons“ aber wieder einmal das Blatt. Der Start in den Block mit den direkten Vergleichen (1vs1, 2vs2 etc.) glückte der SpVgg bestens. Vier Mal in Folge wurde vom OSR ein Sieg der SpVgg ins Spielprotokoll übertragen, zur erwähnten 8:5 Führung. Mit den beiden Schlusseinzeln, sowie den Abschlussdoppel hatte die SpVgg nun dreimal die Möglichkeit den Deckel drauf zu machen. Doch die Gastgeber hatten etwas dagegen und zudem in den beiden letzten Fünfsatzspielen, insgesamt gingen die Hälfte aller gespielten Partien über die volle Distanz, das bessere Ende für sich. Bezeichnend der Entscheidungssatz des Schlussdoppels, den die Sachsen mit 14:12 für sich entschieden. Die Hallenuhr zeigte 23.30 Uhr an. Die Chancen zwei Punkte ins Rückreisegepäck zu  packen wurden versäumt in den Partien des „hinteren“ Paarkreuzes, die Gastgeber hatten hier eine 4:0 Bilanz vor zu weisen, sowie in den Doppelspielen wo sich die Holzhausener mit einer 3:1 Bilanz die Punktteilung sicherten. Geholfen hat ihnen auch die Fünfsatzbilanz die mit 5:3 ebenfalls zu ihren Gunsten endeten.

Vorfreude aufs Derby

Diese dritte Auswärtspunkteteilung in der Rückrunde änderte aber vorerst nichts am Tabellenplatz der „Raccoon Rackets“. Sie bleiben weiterhin auf Platz 4, aber mit gehörigem Abstand zu den drei Führenden.  In der folgenden zweiwöchigen Pause geht es nun darum, für die letzten Saisonspiele den Feinschliff zu holen. Nach dem Auswärtsspiel am 30.03. beim TSV Windsbach (MFR) beenden drei Heimspiele in Folge die Saison 18/19.

Am 31.03. kommt es dann zum Stadtderby. Die Bayern hoffen zu diesem Zeitpunkt ihr Ziel Aufstieg in die 3.Bundesliga weiterhin im Auge behalten zu können, das SpVgg Team will in dieser Partie nicht nur mit einigen Überraschungen aufwarten (mehr im Vorfeld dieser Partie), sondern hofft auch dem Stadtrivalen einen spannenden Spielverlauf abverlangen zu können.